Verbrechen

Wie sich die Kriminalität in unseren Alltag frisst

Hamburg (Eigener Bericht). - Meldungen verschiedener Sicherheits- und Justizorgane des deutschen Staates geben Aufschluss über die aktuelle Sicherheitslage der Bevölkerung in der abgelaufenen Woche und am Wochenende.

Ein Vater klagt an

Nahe Bonn wurde eine 23-jährige Frau vergwaltigt. Als Tatverdächtiger gilt ein Mann aus Ghana, der als Asylbewerber abgelehnt wurde.

Der Vater der jungen Frau klagt nun an. Er wandte sich an die Pforzheimer Zeitung und schilderte ein ganz normales Familienleben, das die Familie aus dem Enzkreis bisher geführt hatte. Bis zum 2. April diesen Jahres, da die Tochter mutmaßlich von einem 31-jährigen Mann aus Ghana vergewaltigt wurde.

Seitdem herrscht in der Familie Verzweiflung. Der Vater: "Dieses Ereignis wird unsere Familie ein Leben lang verfolgen." Der Vater schrieb Briefe an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesinnenminister Thomas de Maizière. Ihnen wirft er vor, Hunderttausende von illegalen Einwanderern rechtswidrig ins Land gelassen zu haben. Ebenso beklagt der Vater, dass abgelehnte Asylbewerber nicht bis zu dem Tag ihrer Abschiebung in Haft genommen werden. Dann hätte seine Tochter so etwas Schreckliches nicht erleben müssen.

"Dunkelhäutige" überfallen junge Frau in Flensburg

Wie zum Wochenende bekannt wurde, ist am Mittwochnachmittag eine 21-jährige Frau in Flensburg am Osbektalweg von zwei Männern überfallen worden.

Die Polizei beschreibt die Täter als "dunkelhäutig", mit Jogginghosen bekleidet, mit anliegend geflochtenen Zöpfen beziehungsweise Afrolookfrisur. Sie sprachen in einer unbekannten Sprache. - Die Frau ging mit ihrem Hund spazieren. Auf dem Feldweg wurde sie von den Männern festgehalten. Als sie versuchte, sich zu befreien, schlugen ihr die Männer ins Gesicht und stießen sie. Die Frau konnte flüchten.

Sicherheitslage an Grundschulen bedroht?

Die Sicherheitslage in einigen Schulen des Landes scheint angespannt zu sein, falls die Zustände, die aus einer Grundschule Hannovers berichtet werden, nicht bloß ein Einzelfall sind. In dieser Grundschule soll ein Vater eine Lehrerin bedroht haben: "Ich sprech' nicht mit dir. Ich stech' dich ab." Ein weiteres, damit unzusammenhängendes Vorkommnis: Ein Zweitklässler der Grundschule wurde zu Boden geworfen und mehrmals gegen den Kopf getreten.

Ein drittes Geschehen an wieder derselben Grundschule Mühlenberg: 15 Angehörige eines Schülers warteten vor dem Klassenzimmer darauf, dass eine Lehrerin herauskam, um sie zu beschimpfen.

Eine Mutter, die an der Essensausgabe der Grundschule hilft, berichtet davon, dass Eltern und schulfremde Geschwisterkinder zur Essenausgabe kommen und Essen einfordern, welches dann den regulären Schülern fehlt. - Warum die Schulleitung oder die örtliche Behörde nicht einschreitet, ist unklar. Die Grundschule hat 410 Schüler. Der Anteil an Migrantenschülern liegt bei 90 Prozent.

Grenzsicherung vor Herausforderungen

Auch an der deutschen Grenze zu Österreich und zur Schweiz stehen die Sicherheitsbehörden vor besonderen Herausforderungen. In den vergangenen Tagen erreichten 4400 Eindringlinge aus Afrika die italienische Küste. Die Afrikaner wurden mit Schiffen von Nichtregierungsorganisationen und von Küstenwachen nach Italien gebracht. Experten rechnen mit weiteren Einwanderern aus Afrika nach Italien, da sich das Wetter über dem trennenden Mittelmeer in den nächsten Wochen bessern wird.

Die Berliner Nichtregierungsorganisation "Jugend rettet" beteiligte sich laut Pressebericht an der Anlandung der Afrikaner an Europas Küsten. Bisher sind rund 46.000 Afrikaner über das Mittelmeer nach Europa gekommen. Das ist ein Anstieg von 35 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres, welches schon einen Einwanderungsrekord bescherte.

Fachleute der deutschen Sicherheitsbehörden erwarten, dass einige der Einwanderer Asyl beantragen werden und nach Deutschland weiterziehen wollen, da in Deutschland höhere Sozialleistungen an Asylbewerber ausgezahlt werden, und die Menschen komfortabler untergebracht werden als in anderen europäischen Ländern.

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