Verbrechen

Schwarzer bedroht Frau mit Messer und raubt sie aus

Kirchseeon (Eigener Bericht). - Der Räuber hat eine dunkle Hautfarbe und hat - nach Polizeiangaben - afrikanisches Aussehen. Er ist etwa 30 Jahre alt und schlank. Er schmückt sich mit einer goldenen Kette und einer goldenen Armbanduhr. Schon in der S-Bahn war der Schwarze einer 32-jährigen Frau aufgefallen, die am Freitag gegen 1.40 Uhr auf dem Weg nach Hause war.

In Kirchseeon (Bayern) stieg die Frau aus der Bahn, der Schwarze stieg ebenfalls aus und folgte ihr. Er fragte die Frau nach einer Zigarette, verfolgte sie weiter, packte die Frau von hinten und bedrohte sie mit einem Messer.

Der Räuber entriss der Frau ein Handy und flüchtete zu Fuß. Eine Fahndung der Polizei brachte bisher keinen Erfolg.

Ebenfalls mit Messern wurde am Wochenende ein Krankeneinsatz auf der Domplatte zu Köln gestört. Sanitäter waren mit ihrem Krankenwagen auf die Domplatte gefahren. Ein Notruf hatte sie alarmiert. Im Rettungswagen versorgten die Ersthelfer einen Patienten - draußen stachen zwei Männer die Reifen kaputt.

Messerattacken scheinen eine Renaissance zu erleben. So schnitt vor wenigen Tagen ein Syrer (39, Friseurmeister) seiner Chefin nach Dienstschluss im Salon in den Hals. Bis zu der Tat galt der Syrer als musterhaft in Herzberg integriert. Die Presse meldete: "Saloninhaberin I.F. ist von seinen Fähigkeiten begeistert."

Die amerikanische Denkfabrik Gatestone Institute, dessen Chairman der frühere US-Botschafter bei den Vereinten Nationen John R. Bolton ist, meldet in diesen Tagen: In den ersten fünf Monaten dieses Jahres habe es 1600 mit Messern verübte Straftaten im deutschen Staatsgebiet gegeben. Das entspricht 300 Straftaten im Monat, bei denen Messer eine Rolle spielen - oder 10 Messerdelikten pro Tag in Deutschland. Sollte die Zahl stimmen, wäre der Anstieg der Messerattacken gegenüber den Vorjahren signifikant.

Über die Ursachen für den Anstieg kann man spekulieren. Einige Lesehinweise (Amazon-Links) für eine vertiefende Analyse möglicher Ursachen:

Der führende Polizeigewerkschafter Rainer Wendt über Kriminalität in Deutschland

Insider-Bericht aus dem engeren Machtzirkel der Regierung, verfasst von einem WELT-Journalisten: Die Getriebenen: Report aus dem Innern der Macht

Aktuelle kulturphilosophische Analyse und Zustandsbeschreibung des Landes, der Autor beging kürzlich Selbstmord: Finis Germania

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